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Bericht und eindrücke von Dietmar Brandt (Games-Power-World) über den Presse-Event bei Nintendo of Europe/Nintendo Center in Großostheim

Nintendo hat keine mühen und kosten gescheut und für den Presse-Event einen Raum zu Verfügung gestellt,
in den man nach Herzenslust an 15 Gamecube Konsolen ausgiebig die Previewversionen bekannter Titel anspielen und begutachten konnte.

Unter anderen hatte man auch kleinere stände mit GBA Spielen und Zubehör aufgebaut die man auch ohne weiteres an testen konnte. Für essen und trinken war auch dank Harald Ebert, der für das Public Relation Marketing verantwortlich ist, bestens gesorgt.

So konnte man dann den Tag in bester Gamerlaune beginnen und die ersten Titel wie z.B. Eternal Darkness,Super Mario Sunshine und The Legend of Zelda in Augenschein nehmen.
Danach ging es dann weiter zu Spielen wie Mario Party 4,Mickey Mouse,Metroid Prime sowie Time Splitters 2 und das sagenumwobene Star Fox Adventure. Damit der Rahmen nicht gesprengt wird, werden die gesammelten eindrücke auf die wichtigsten Highlights beschränkt und mit ein paar Sätzen zusammen gefasst.


Eternal Darkness

Eternal Darkness das ursprünglich mal für den N64 gedacht war und nun für den Gamecube kommt sieht Grafisch hervorragend aus und braucht sich nicht hinter Resident Evil zu verstecken. Das Spiel wurde extra etwas dunkler gehalten um den Spieler in eine passende Atmosphäre zu versetzen, wobei der Sound noch den Rest Beitrag und man sich manchmal wirklich fragt, ob das Gewitter draußen oder nur im Spiel ist.

Die Helden sowie die Gegner sind sehr realistisch animiert. Die Lichteffekte sind sehr gut gelungen wie z.B. auf Ritterrüstungen,Fenster,Gesichter.

Die verschiedenen Schlagtechniken lassen keine langweile aufkommen. D.h. es ist möglich einzelne Körperteile der Gegner anzuvisieren und abzuschlagen.

Sehr gut gelungen ist auch das einsetzen der unzähligen Zaubersprüche die man in verschiedenen Epochen durch aufsammeln verschiedener Artefakte erlernen und nutzen kann.

Dadurch entsteht eine gute Kombination aus Waffen und Magie diese man taktisch gut nutzen kann. Die einzelnen Helden sind den passenden Epochen perfekt angepaßt. Die meisten Rätsel lassen sich durch einiges probieren lösen und stellen kein Problem da. Mit dem Sanity Meter, dies ist eine Skala die anzeigt ob man dem Wahnsinn nah ist ,wird der Spieler auch seine ganz eigenen Erfahrungen machen und vielleicht auch verrückt.


Eternal Darkness ist eins der Toptitel das den Spieler durch eine gute Story und die zahlreich abwechselnde Helden sicherlich lange fesseln wird. Man sollte sich den Titel merken.



Metriod Prime

Bei Metriod Prime war ich gespannt, ob die Entwickler es schaffen würden das Spiel aus der 2- in die 3-Dimension zu heben, ohne das der Flair des Spiels verloren geht, den viele Zocker kennen.

Und es wurde ein hervorragender Ego-Shooter daraus, der sich in keinerweise vor anderen bekannten Titel verbergen muß.

Testen konnte man leider nur einen Level ,der auf einen riesigen Raumschiff der Feindlichen Aliens spielt und für meinen Geschmack etwas zu einfach war und man ihn schnell durch hatte.

Man beginnt das Spiel mit Samus auf dem Deck des Schiffes und ist mit der Implantierten Laserwaffe, die mit unterschiedliche Funktionen, wie Blaster und Rockets bestückt ist, ausgestattet.

Dazu dient das Visor des Kampfanzuges zum aktivieren von Schaltern oder zum untersuchen von Feinden. Damit man das Lock-on System der Raketen nutzen kann ,um diese gezielt auf Feinde oder Gegenstände zu feuern wird das Visor auch benutzt ,sowie eine der zahlreichen Funktionstasten.

Mit einer dieser Tasten kann sich Samus, wie man es von früher kennt in eine Stahlkugel verwandeln, um im Spiel enge Passagen zu meistern. Sie dient aber auch dazu längere stellen ,schneller zu überwinden und zu erreichen.

Die Texturen des Levels sahen brillant aus, genauso, wie die zahlreichen Licht-und Spiegeleffekte des von kleineren und größeren Aliens übersäten Spiels.

Der Endgegner war wie erwartet sehr groß gestaltet und wurde durch taktisches feuern der Waffen ,schnell in die weiten des Alls zerblasen.

Metriod Prime wird seine Anhänger finden, zumindest wenn die Entwickler nichts mehr groß am Konzept des Spiels ändern. Negativ war nur das etwas umständliche umschauen wie das zu lang geratene Scannen von Objekten und Feinden.

Das Spiel macht auf jeden fall Lust auf mehr und sollte man sich genauso merken wie die anderen Highlights,


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