Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney

Der Professor trifft auf den Staranwalt: Kann das gut gehen? | Nintendo 3DS | 12.04.2014 - 12:44:50

Genre: Adventure, Puzzle
Entwickler: Nintendo / Level 5 / Capcom
Verlag: Nintendo
Anzahl Spieler: 1
Sprache:
Erschienen: 28.03.2014 (Nintendo 3DS)
                    
   


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Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney

Der Professor trifft auf den Staranwalt: Kann das gut gehen?

Crossovers sind wohl so ziemlich das beste was gibt. Seien es die verschiedenen Marvel-Superhelden, die sich in "The Avengers" zusammenschließen oder die überall beliebte Klopperei von diversen Nintendo Helden in der Smash Bros.-Reihe. Auch Capcom hat bereits oft bewiesen, dass sie ein Herz für Crossover haben, sowohl mit den unterschiedlichen "Street Fighter X ...."-Games oder jüngst dem 3DS-Rollenspiel "Project X Zone".

Nun schloss sich Capcom mit Level-5 zusammen, um ein gemeinsames Abenteuer der – mit unzähligen verrückten Charakteren gespickten – Spielereihen Professor Layton und Phoenix Wright: Ace Attorney zu veröffentlichen. Nach über einem Jahr Wartezeit im Vergleich zum Japan-Launch schafft es die ungewöhnliche Gemeinschaft auch in unsere Gefilde, und verlangt unser vollstes Rätsel- und Verhandlungsgeschick! Passen die zwei Genres zusammen?


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Klare Antwort, ja!
Professor Layton und sein Assistent Luke Triton, die Detektive und Rätsellöser in Not treffen auf den im Anzug gekleideten Staranwalt Phoenix Wright, welcher stets von seiner Kollegin Maya begleitet wird – treffen da zwei unterschiedliche Welten auf einander? In einem gewissen Sinne natürlich schon, doch überlegt man sich was die zwei Spielereihen jeweils ausmacht, fällt schnell auf dass es kaum ein besseres Team geben könnte, um unschuldig angeklagte Menschen zu retten.  Während der Professor und Luke sozusagen im Außendienst tätig sind, und Beweise und Hinweise sammeln, kombiniert Phoenix Wright diese dann im Gerichtssaal zu rettenden Fakten.

Besonders in den ersten Stunden wird diese Arbeitsaufteilung deutlich. Denn da trifft erst einmal kein Charakter auf den anderen, sondern man blickt nach jedem Spielabschnitt auf ein "Fortsetzung folgt", und spielt dann den Gameplay-Part des jeweils anderen Spiels. Nach und nach fügen sich dann die Sequenzen beider Spielereihen zu einem großen Ganzen zusammen, auch wenn hier die konfuse Story etwas mit "praktischen" Plottwists übertreibt.


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Abenteuer in Labyrinthia
Der erste Charakter der die beiden Welten verbindet ist ein geheimnisvolles Mädchen namens Sophie de Narrateur, welches sich unglücklicherweise von bösen Hexen verfolgt sieht. Noch dazu meint sie aus einem Ort namens Labyrinthia zu kommen, von dem nicht einmal der Professor jemals gehört hat. Nachdem Sophie vor den Augen des Professors und Luke von einer Hexe verschleppt wird, verlieren beide das Bewusstsein und finden sich plötzlich im mittelalterlichen Labyrinthia wieder. Was hat es mit diesem Ort auf sich?

Das fragen sich auch Phoenix Wright und Lehrling/Assistent Maya, die ebenfalls dort landen. Wie es sich für einen Anwalt gehört nimmt Herr Wright auch in dieser offensichtlich magischen Welt jede Gerichtsverhandlung an, und muss sich erst einmal an das knallharte Rechtssystem Labyrinthias gewöhnen. Um nicht wie andere Angeklagte in einer Feuergrube zu landen, muss sich der Anwalt an neuartige Methoden wie das gleichzeitige Verhören von Zeugen gewöhnen. Übrigens können die bekannten Hinweismünzen aus der Layton-Reihe nun auch im Gericht verwendet werden. Sehr praktisch, falls einem manchmal der Sinn für besonders abstrakte Schlussfolgerungen fehlt.


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Kontraste
Jedes Mal wenn die schwarze Überblende zusammen mit den Worten "Fortsetzung folgt" auftaucht, weiß man  dass sich nun die Stimmung schlagartig ändern wird. Während die Professor Layton Parts, wie aus den vorherigen Teilen gewohnt, sehr mystisch, und größtenteils ruhig daherkommen, spielen sich die Phoenix Wright Teile wie ein Feuerwerk: Überzogene Gesichtsmimik, hektische Bewegungen, schnelle und abgedrehte Dialoge, laute Soundeffekte und andauernde Lichtblitze (Phoenix Wright Spieler erinnern sich sicherlich an diese!)

Dies beweist auch, dass tatsächlich zwei separate Teams am Spiel gearbeitet haben, sodass niemand Kompromisse eingehen musste. Layton bleibt Layton und Phoenix Wright bleibt der "Ace Attorney". Ihr erhaltet quasi zwei vollständige Spiele, verpackt in eines. Das kommt auch dem Umfang zu Gute, der sich auf ca. 30 Stunden, nur für die Hauptstory, beläuft! Sowas erlebt man heutzutage kaum noch.

Einspruch!
Optisch und audio-visuell ist das Abenteuer des Professors und des Anwalts eine Wucht. Wer die Grafikstile beider Spiele liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Malerische Hintergründe, wiedererkennbare Charaktere, häufige und tolle Anime-Sequenzen und schöne 3D-Modelle der Figuren. All das gepaart mit einem ordentlichen 3D-Effekt, der eine gute räumliche Tiefe erzeugt, und auch in den 2D-Anime-Filmchen überzeugen kann. Und wenn dann endlich ein kleinäugiger Hershel Layton auf Phoenix Wright mit seinen großen Augen und stacheligen Haaren trifft, knallen definitiv zwei Stile aufeinander.

Beim Sound gibt es nur etwas über die etwas wenigen Musikstücke auszusetzen, die sich oft wiederholen, was aber beispielsweise bei den Gerichtsverhandlungen von Phoenix Wright schon immer so war. Dafür bekommt man bei vielen Dialogen eine super Sprachausgabe serviert, Phoenix Wright damit sogar erst zum zweiten Mal in seiner Spielegeschichte. Auch der "Einspruch!"-Ruf darf nicht fehlen.

Neben dem Singleplayer (mit 3 Spielständen) gibt es jedoch nichts weiteres zu entdecken, Streetpass und wöchentliche Rätsel werden vermisst.

Test von:
Jan B.


Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney macht Spaß. Es ist jedoch weniger ein Crossover, als vielmehr zwei vollwertige Spiele, die zufällig ein gemeinsames Universum und Handlung teilen. Auf Grund der Abwechslung des jeweiligen Gameplays kommt nie Langeweile auf, und man kann sich dank der hervorragenden Präsentation  für viele Stunden in die Geheimnisse von Labyrinthia vertiefen.

Herr Layton schwächelt aber leider etwas, mit weniger packenden Rätseln und einer unspektakuläreren Sidestory als man es gewohnt ist. Trotzdem greifen Fans einer, oder natürlich beider Spielereihen sofort zu!



  • fantastische Präsentaton
  • immenser Umfang
  • spritzige Dialoge...
  • ...oft inklusive Sprachausgabe



  • Tatsächliches Crossover eher rar gesät
  • wirre Story mit viel Text
  • repetitive Musik
  • Rätselqualität schwächeln










Zusätzliche Informationen:
  
Bilder zu Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney


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