Nintendos Post-E3-Event 2011

Nintendo lud auch dieses Jahr nach Frankfurt ein, um dort all die Spiele von der E3 auch den deutschen Journalisten vorzustellen. | Nintendo | 11.07.2011 - 22:26:19

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Nintendos Post-E3-Event 2011

Nintendo lud auch dieses Jahr nach Frankfurt ein, um dort all die schönen Spiele die auf der E3, welche vor einem Monat stattfand, auch den deutschen Journalisten vorzustellen.

Die größte Neuigkeit der E3 jedoch, nämlich Nintendos neuartige Konsole namens WiiU, hielt sich leider versteckt. Ein fragwürdiger Schachzug von Seiten Nintendos, hat die Konsolenpräsentation doch die Meinungen vieler Gamer – die die E3 nur vor dem heimischen PC-Bildschirm verfolgen konnten – polarisiert. Hier hätte Nintendo zeigen können, was wirklich in der WiiU steckt.

Doch nichtsdestotrotz, auch ohne WiiU gab es überraschend viele interessante und gute Spiele zu sehen: Vor allem der 3DS war sehr stark vertreten, inklusive spielbaren Demos zu fast jedem kommenden Top-Game.

Im Angebot wären: Super Mario 3DS, Mario Kart 3DS, Star Fox 64 3DS, Kid Icarus: Uprising, Luigi's Mansion 2, Metal Gear Solid: Snake Eater, Resident Evil: Revelations.

Super Mario 3DS bot natürlich genau das was man erwartete: Ausgezeichnetes Leveldesign, perfekter Schwierigkeitsgrad und neue (alte) Items. Enttäuschend war leider der 3D-Effekt, an dem bis zum Release in Weihnachts-Nähe sicherlich noch gefeilt werden kann.

Mario Kart 3DS wog mit 3 Strecken auf, bei denen man die neuen Features "Fliegen" und "Tauchen" (so nenne ich sie jetzt mal) ausprobieren konnte. Fliegen bringt einige Kniffe mit sich, beispielsweise wann und wie man landet, und das Einsammeln aller Münzen, welche in der jetzigen Demo allerdings noch keine Funktion besaßen. Das Tauchen sah zwar schick aus, zog aber nur minimale Veränderungen der Fahrphysik mit sich, weshalb es fast nur ein optisches Gimmick ist.



Aber die Frage ist bei Mario Kart ja meist nicht, ob Nintendo was falsch macht, sondern wie viel sie richtig machen. StreetPass soll ja ebenfalls integriert werden, genauere Infos gab es leider noch nicht. Ein Knaller steht ins Haus.

Star Fox 64 3DS ist quasi schon in den Startlöchern, soll schließlich bereits im September erscheinen und war dementsprechend weit fortgeschritten, vermutlich sogar fertig. Grafisch enorm verbessert, überzeugt das Gameplay auch heute noch, auch wenn die sogenannten Features wie Motion-Steuerung und Video-Chat keinen Reiz ausüben, da ersteres den 3D-Effekt unbrauchbar macht und letzteres mit gefühlten 1-2 Frames pro Sekunde auskommen muss. Gerade für Nostalgiker ein Pflichttitel!

Kid Icarus: Uprising fackelte ein Effekt-Feuerwerk ab, welches man lange nicht gesehen hat: Rasantes Gameplay, sowohl in der Luft als auch am Boden, gespickt mit farbenfrohen Gegnern und krachenden Soundeffekten.

Zu Beginn konnte man eine von 7 Waffen auswählen, die jeden Level ein Stück unterschiedlich spielen lassen. Ebenfalls zum ausprobieren bereit, lagen ein paar Karten des parallel zum Spiel erscheinenden Card Game. Per Augmented Reality-Technologie könnt ihr so eure Charaktere virtuell gegeneinander antreten lassen, ähnlich der Anime-Serie Yu-Gi-Oh. Fraglich in welchem Rahmen sich die Karten bewegen werden.

Luigi aus Luigi's Mansion 2 bekam nur die kurze Ehre von meinen Fingern durch ein dunkles Herrenhaus geleitet zu werden. Bewaffnet nur mit einem Staubsauger, konnte Marios Bruder aus fast allen Gegenständen Geld erbeuten, welches anscheinend in den unglaublichsten Orten und Objekten steckte. Während das Geister-Aufsaugen im E3-Trailer noch einfach aussah, entpuppte es sich in der Demo glücklicherweise als komplexes Verfahren, das etwas Geschick voraussetzt.

Die Geister wollen mehrmals "geblitzdingst" und anschließend mit dem Staubsauger angesogen werden. Hierbei muss man den Bewegungen des Geistes ein wenig folgen, sonst ist er ganz schnell vom Haken. Es beginnt ein Counter runterzuzählen, dessen Zahlenabstände sich manchmal ganz schön lang ziehen können... Steht er auf 0, befindet sich der Geist in eurem Saugapparat.

Der 3D-Effekt war hie ausgeprägter als beispielsweise bei Super Mario 3DS, aber noch lange nicht eindrucksvoll wie bei Metal Gear oder Ocarina of Time.

Metal Gear! Was für eine Grafikbombe! Ocarina of Time 3DS sah ja schon klasse aus, mit angenehm scharfen Texturen und knalligen Farben. Doch die Grafikpower des 3DS in einem realistischen Grafikstil zu sehen veränderte noch mal einiges. Der einzige Haken: Die Framerate hatte ordentlich unter den Anforderungen zu leiden. Es war spielbar, ganz klar, aber flüssig sieht anders aus.

Die Steuerung wurde sehr gut gelöst: Per Slide-Pad steuert ihr Snake, und mit den Buttons A, B, X und Y die Kamera. Zielen und Schießen wurden jeweils auf L bzw. R gelegt. Dem Steuerkreuz kommen einige Shortcut-Funktionen zu. Wichtige Infos und Buttons für das schnelle Wechseln euer Waffen befinden sich auf dem Touchscreen.

Resident Evil: Revelations war grafisch mindestens genauso eindrucksvoll wie Metal Gear, wenn nicht sogar etwas mehr, da hier die Framerate sichtlich höher war und das Herrenhaus mit einigen klasse Licht und Schattenspielen aufwerten konnte.

Die Steuerung mag manchen etwas träge erscheinen, ist aber – wie Fans bekannt ist – typisch für die Reihe. Soll heißen, man kann sich während des Zielens nicht bewegen.

Das Gameplay war fesselnd und es schien als würde wieder etwas mehr Wert auf Rätsel gelegt.
Eines steht fest, es wird definitiv besser als das kürzlich erschienen Resident Evil: Mercenaries.


Soviel zum 3DS, auch die Wii hatte noch einige heiße Eisen im Feuer. Allen voran natürlich Zelda: Skyward Sword.

Spielbar war ein Part eines Dungeons, ein Vogelrennen und ein Bosskampf. Im Dungeon wurde ein neues Item vorgestellt. Hierbei handelt es sich um den fernsteuerbaren Käfer und sein Update. Ihr startet ihn von eurem Handgelenk und könnt ihn dann über die Neigung mit der WiiMote in entlegene Bereiche steuern und andere Items einsammeln. Ein etwas flexibler Enterhaken quasi, jedoch nicht sonderlich überzeugend. Beim Vogelrennen musstet ihr ebenfalls über die Neigung gegen drei Konkurrenten eine Feder von einem flüchtenden Vogel jagen. Kurzweilig, aber lustig, Fliegen darf gerne mehr sein, wenn auch nicht so viel, wie das Segeln in WindWaker. Der Bosskampf war ziemlich kompliziert und ein anspruchsvoller Schwertkampf, bei dem sich die Demo leider zeitlich dem Ende neigte.

Auch das erst jüngst bestätige Rollenspiel Xenoblade Chronicles bekam zwei Anspielstationen spendiert, beide mit einem schwarzen Classic Controller Pro ausgerüstet, welcher auch einer Version des Spiels beiliegt. Die auszuwählenden Spielstände wiesen alle eine Spielzeit von mindestens 35 Stunden auf, ein Hinweis auf die tatsächliche Spielzeit des Epos. Netterweise half mir einer Promotorin mich in dem Spiel zurecht zu finden, denn die Möglichkeiten sind erschlagend. Ähnlich wie bei Monster Hunter gibt es dutzende Dinge zu beachten und zu erledigen. Ich kann mich nichtmal an die Hälfte erinnern.

Toll waren auch die riesigen Gegner, die selbst zu Beginn schon durch die Prärie streifen, denen man aber selbstverständlich ausweichen muss, weil sie ein 40-mal höheres Level als ihr besitzen. Die gesamte Welt ist sehr offen, steht ihr oben auf einer Klippe und seht unter euch Wasser, kann man in 9 von 10 Fällen einfach hinunterspringen und hat die Garantie, irgendetwas halbwegs sinnvolles dort unten machen zu können. Die riesige Spielwelt ist mit allerhand Teleportationsmöglichkeiten gespickt, vor langen Lauf-Phasen müsst ihr euch also nicht sorgen.

Ansonsten gab es für Wii bereits das neue Kirby Spiel zu testen, welches der New Super Mario Bros. Reihe sehr ähnlich ist: Ihr rennt von links nach rechts durch 3-Dimensional gestaltete Level, wahlweise auch mit einem Kumpel, welcher dann Meta-Knight übernimmt. Anders als bei Epic Yarn ist nun auch wieder Kirbys Saugfunktion vertreten, diesmal sogar mit Bildschirmfüllenden, doch zeitlich begrenzten Fähigkeiten.

Das gespielte Level war extrem einfach, dürfte allerdings auch eines der ersten gewesen sein. Und Epic Yarn war schließlich auch nicht gerade fordernd, doch trotzdem packend und reizvoll.

Die letzten beiden Spiele im Bunde waren Fortune Street und Mystery Case Files: The Malgrave Incident. Letzteres bekam bereits einen Ableger auf dem Nintendo DS und diversen Smartphones. Es handelt sich um eine Mischung aus Point 'n Click und Suchbildern. Wir haben es aus eben diesen Gründen nicht angespielt.

Bei Fortune Street handelt es sich spielerisch um eine Mischung aus Monopoly und Mario Party. Optisch zunächst nicht ansprechend und darüber hinaus auch die japanische Version mit englischen Untertiteln, konnte Sven sich nicht mehr loseisen. Eine interessante Wirtschaftssimulation, quasi Monopoly für Fortgeschrittene. Dazu waren Mii-Charaktere spielbar, aber auch Charaktere aus dem Mario- und dem DragonQuest-Universum. Eine für Europa doch sehr ungewöhnliche Mischung. Ob die Präsentation darauf schließen lassen kann, dass der Release in Europa tatsächlich erfolgen wird, ist noch offen, aber angesichts der Möglichkeiten sehr zu wünschen!

Bericht von:
Jan B.

  
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Entwickler: Nintendo
Verlag: Nintendo
Platformen: Nintendo 3DS
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