Kororinpa (Wii)

Kororinpa, ein äußerst komischer Titel für ein ebenso verdrehtes Spiel. | Nintendo Wii | 23.02.2007 - 13:40:29

Genre: Geschicklichkeit
Entwickler: Hudson Soft
Verlag: Nintendo
Anzahl Spieler: 1 - 2
Sprache: Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch
Erschienen: 23.02.2007 (Wii)
                    
   


Kororinpa, ein äußerst komischer Titel für ein ebenso verdrehtes Spiel. Wer damals als kleines Kind viel Spaß mit Murmellabyrinthen gehabt hat, diesen Dingern mit der Eisenkugel und den etlichen Löchern, bei denen man nur an das Ziel kam, wenn man geschummelt hat, wird dieses Spiel lieben.

Nachdem ihr euch eine Kugel gewählt habt, findet ihr selbige in einem freien Labyrinth wieder, dass gespickt ist mit Fallen und Abgründen. Ihr bewegt dabei jedoch nicht die Kugel, sondern das Labyrinth. Je nach dem wie stark und in welche Richtung ihr die in eurer Hand befindliche Wii-Mote neigt, verhält sich auch der Boden unter eurer Spielkugel. Aufgrund des Gefälles rollt diese dann los. Eure Aufgabe ist es in jedem Level eine bestimmte Anzahl an orangefarbenen Kristallen zu sammeln und die Kugel am Ende geschickt zum Ziel zu manövrieren. Besonders herausfordernd ist dabei in jedem Labyrinth den grünen Bonuskristall ausfindig zu machen und einzusammeln.

Nach und nach wird man vertrauter mit der Steuerung und den Abläufen in den teilweise wirklich verrückten Labyrinthen. Ihr schaltet, während ihr euch durch die 5 niedlich gestalteten Themenwelten schlagt, noch viele weitere Kugeln frei, die euch mit ihren speziellen Eigenschaften helfen können. Auch auf Musikstücke und lustige Geheimlabyrinthe bekommt ihr nach einiger Zeit zugriff.

Damit wären wir jedoch auch schon bei einem der 2 größten Kritikpunkte von Kororinpa. Der zeitliche und spielerische Umfang. Wer nicht unbedingt immer mit den ungeeignetsten Kugeln meint spielen zu müssen, kann nach gut 3 bis 4 Stunden sich bereits die Credits anschauen. Das man die 45 Bahnen (+ 15 Bonus) dann noch einmal spiegelverkehrt meistern kann, motiviert nicht sonderlich und macht dann auch kaum Spaß. Was dann noch bleibt ist die Jagd nach den restlichen Bonussteinen, die vielleicht ein bis zwei weitere Stunden Unterhaltung bietet und der eher durchschnittliche Multiplayer, bei dem eigentlich einfach nur 2 Leute gleichzeitig die Bahnen zu meistern versuchen.

Der zweite massive Kritikpunkt ist die Kameraführung. Bei einem Spiel, bei dem es um Geschicklichkeit und Gefühl geht und in dem man sich durch waaghalsige Labyrinthe zu bewegen versucht, kann man nicht die Kamera fest auf einer Seite haben, die lediglich rein- und rauszoomt und sich zur Seite bewegt. Immer wenn man die Plattform zu sich neigen muss, hat man keine Ahnung, wann die Bahn zu Ende ist oder ob sich auf dem Weg ein Loch oder eine Abzweigung befinden. Eine dynamischere Kamera wäre eigentlich ein Muss!

Grafik:
Die Grafik ist, wie so oft, sehr, sehr bunt. Sie ist schlicht, knuddelig und hätte selbst den GameCube nicht annähernd gefordert. Witzige Ideen sind dabei, vor allem das Zuckerland ist äußerst appetitanregend.

Sound:
Es gibt einige Musikstücke, die man je nach belieben sich im Spielverlauf auch selber aussuchen kann. Die Kugeln geben beim Aufprall immer ein ihrem Typ nach authentisches Geräusch von sich, das aus der Wii-Mote kommt. Solider Sound.

Steuerung:
Die Steuerung ist es wieder einmal, die das Spiel überhaupt interessant macht. Die Steuerung ist unglaublich intuitiv, leicht zu händeln und ist immer recht präzise. Schade, dass der Bewegungsfreiraum mit den Labyrinthen nicht bei 360°, sondern eher bei 180° liegt.

Test von:
Sven Schneider


Kororinpa macht viel Spaß, aufgrund der Steuerung und der Leichtigkeit kommt auch diesmal jede Generation für dieses Spiel in Frage. Die vielen verschiedenen Kugeln mit meist unterschiedlichen Eigenschaften (mal mehr, mal weniger sinnvoll) fallen positiv auf.

Leider fordern die ca. 60 Labyrinthe den Spieler erst nach circa der Hälfte des Spiels. An sich ist Kororinpa eine gute Spielidee, die leider nicht umfangreich genug umgesetzt worden ist. Das Spiel krankt an der zu festen Kamera, teilweise an mangelnder Abwechslung und dem extrem kurzen Umfang.



• Niedliche Grafik (auf GC-Niveau)
• gutes Spielgefühl/Steuerung
• leicht zugänglich für Jedermann
• Vieles zum Freischalten



• viel zu geringer Umfang
• unspektakulärer Multiplayer
• frustrierende Kameraposition










Zusätzliche Informationen:
  
Bilder zu Kororinpa (Wii)


Kororinpa (Nintendo Wii)
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