Fire Emblem: Awakening

Könnt ihr den Lauf der Geschichte ändern? | Nintendo 3DS | 26.04.2013 - 20:46:50

Genre: Rollenspiele
Entwickler: Intelligent System
Verlag: Nintendo
Anzahl Spieler: 1 - 2
Sprache:
Erschienen: 19.04.2013 (Nintendo 3DS)
                    
   


Fire Emblem: Awakening

Könnt ihr den Lauf der Geschichte ändern?

Es ist gut möglich dass wir den Release dieses Spiels dem GameCube-Klassiker Super Smash Bros. Melee zu verdanken haben. Warum? Weil dort damals die Fire Emblem-Figuren Roy und Marth auftauchten, die den meisten Spielern nichts sagten. Da man sich in der Spielergemeinde aber überwiegend einig war, dass Roy und Marth definitiv coole Kerle waren, hat sich Nintendo dann 2003 erbarmt, und das erste Mal ein Fire Emblem in den Westen gebracht. Dieses, und die folgenden Teile kamen sowohl bei Kritikern, als auch beim Publikum größtenteils gut an, weshalb wir nun in den Genuss von Fire Emblem: Awakening für den Nintendo 3DS kommen!

Der Held bist du!
Ohne Roy und Marth, aber dafür mit schillernden Namen wie Chrom und Stahl. Und natürlich euch selber! Denn diesmal seid ihr kein schweigsamer Held, sondern dürft euch zu Beginn des Spiels einen Recken zusammenstellen. Die Möglichkeiten sind dabei überschaubar, aber trotzdem schafft es Persönlichkeit. Ähnlich einem Film wird man anfangs in einen Kampf in der fortgeschrittenen Handlung geworfen, bevor danach in einem Rückblick erst einmal erzählt wird, wie man dort hingelangte.

Fire Emblem 101
Bei Fire Emblem handelt es sich um ein Strategiespiel. Ihr bewegt eure Einheiten rundenbasiert über ein  – im Schachbrettmuster gehaltenen – Feld, und müsst dabei auf Reichweite, Attackenstärke, Umgebungseigenschaften und vieles, vieles mehr achten. Kernprinzip bildet dabei ein Waffendreieck "Schwert > Axt > Lanze > Schwert...", welches für einen ruhmreichen Sieg stets beachtet werden muss. Denn Figuren tragen nur zu oft mehr als eine Waffe, zwischen denen ihr stets auswählen könnt, und auch solltet.

So kämpft ihr euch also euren Weg durch die Missionen, die leider kaum mehr Variationen als "Besiegt alle gegnerischen Einheiten" bieten. Besonders ist nun jedoch, dass ihr eine Verbindung zu euren Kämpfern aufbaut. Denn anders als z.B. beim spieltechnisch ähnlichen Advance Wars, sind eure Einheiten nun mal keine gleichaussehende Formationen, sondern Figuren mit Namen, Geschichte, individuellem Aussehen und sogar Gefühlen. Auf Grund eures Verhalten auf dem Schlachtfeld verhaltet, finden nämlich auch einzelne Charaktere Zuneigung für einander, beispielsweise durch häufiges Nebeneinanderstellen oder gleichzeitiges Angreifen. Dies geht soweit, dass sogar Kinder entstehen können, die später mit euch kämpfen (merkt ihr was für enorme Ausmaße die Geschichte annehmen kann?)

Diese "Paare" sind dann im Kampf natürlich mächtiger, vorausgesetzt man pflegt die Beziehung und keinen eurer Partner segnet das Zeitliche.

Upps, gestorben. Für immer?!
Eine der Besonderheiten bei Fire Emblem war stets der harte Schwierigkeitsgrad. Sollten Figuren im Kampf besiegt werden, sind diese tatsächlich tot. Sie stehen nicht mehr zur Verfügung, für den Rest des Spiels. So auch hier, jedoch darf man zusätzlich einen "Anfängermodus" auswählen, bei dem der Tod von Charakteren nicht endgültig ist. Puh, genau das Richtige für Nicht-Taktiker wie mich!

Weitere Besonderheiten sind der Street- und SpotPass-Support. Per StreetPass kann man neue Figuren für sein Heer gewinnen, und per SpotPass gibt es einige kostenlose Downloads, wie zum Beispiel neue Karten.

Doch leider gibt es auch kostenpflichtige Downloads, die beispielsweise neue Gebiete und Kämpfer bieten. Deutsche Preise gibt es bis jetzt noch nicht, aber in den USA liegen die Preise für die ersten paar DLCs bei 2,50$ - 6$. Dies sind aber definitiv Zusatzinhalte, den Genuss eines vollkommenen Spiels bekommt ihr auch ohne.

Ein Augen- und Ohrenschmaus
Technisch wird gut was geboten. Das Spiel wechselt zwischen diversen Grafikstilen: Der strategische Überblick über die Map ist in charmanter Pixel-Grafik gehalten, kommt es jedoch zu Kämpfen seht ihr 3D-Modelle der kämpfenden Einheiten. Und zusätzlich wird die Story durch wunderbar gezeichnete Anime-Sequenzen voran getrieben.

Der 3D-Effekt kann sich übrigens sehen lassen, achtet also auf einen hochgeschobenen 3D-Regler!

Der Sound klingt bombastisch aus euren - eher dürftigen - Boxen (Kopfhörer benutzen!), allem voran das grandiose, epische Fire Emblem-Theme, zu dem so niemand wirklich die Lyrics mitsingen kann. Doch auch die restliche Sounduntermalung kann überzeugen, vom Klingen der Waffen bis hin zum wehenden Wind sind die Sounds authentisch. Einziger Minuspunkt: Die Melodien wiederholen sich etwas zu oft, allerdings bei einem Spiel mit extrem langer Spielzeit kein Wunder.

Test von:
Jan B.


Die Wartezeit auf einen Release im Westen hat sich gelohnt. Fire Emblem: Awakening überzeugt mit lange fesselndem Gameplay, was bei dem enormen Umfang auch nötig ist! Der Ausflug in die Welt der DLCs ist ein gewagter, doch dank gelungenem Mix aus gratis und kostenpflichtigen, optionalen Inhalten fühlt man sich als Spieler trotzdem gerecht behandelt.
Ein ganz klarer Pflichtkauf.




  • sieht fantastisch aus
  • klingt bombastisch
  • lebendige Charaktere
  • komplexes, doch leicht zu erlernendes Gameplay
  • hohe Einstellungsvielfalt
  • StreetPass und SpotPass-Unterstützung
  • lokaler 2-Spielermodus




  • wenig Missionsvariation
  • kein Onlinemodus
  • unter anderem kostenpflichtiger DLC










Zusätzliche Informationen:
  
Bilder zu Fire Emblem: Awakening


Fire Emblem: Awakening
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