Castlevania: Lords of Shadow - Mirror of Fate

Vampire sind uncool? Nicht hier! | Nintendo 3DS | 12.03.2013 - 18:09:23

Genre: Action
Entwickler: MercurySteam
Verlag: Konami
Anzahl Spieler: 1
Sprache:
Erschienen: 08.03.2013 (Nintendo 3DS)
                    
   


Castlevania:  Lords of Shadow - Mirror of Fate

Vampire sind uncool? Nicht hier!

Castlevania: Lords of Shadow - Mirror of Fate
tritt das schwere Erbe der Handheld-Castlevanias an. Sowohl auf dem Nintendo DS als auch auf dem GBA spielten die erschienenen Titel immer in den höchsten Wertungsregionen mit. Ob auch Mirror of Fate dort hingelangen wird, lest ihr nun.

Meet the Belmonts
Dieses Castlevania hat seinen – etwas langen – Untertitel nicht umsonst, es stellt tatsächlich eine Fortsetzung des PS3/360 -Hits Lords of Shadow dar. Da mit der Geschichte aus dem Vorgänger gearbeitet wird, bleiben Spoiler des Konsolen-Spiels somit leider nicht aus.

Und zwar übernimmt man über die Länge des Spiels die Kontrolle über den Sohn von Gabriel Belmont, Trevor Belmont, später über Trevors eigenen Sohn Simon Belmont und außerdem zusätzlich über Alucard. Verwirrend, doch ist es dem Storytelling durchaus von Vorteil.

God of Castlevania
Das Kampfsystem ist deutlich actionreicher als bei den bisherigen Handheld-Games und hat sich dies ganz klar beim großen Bruder Lords of Shadow abgeguckt. Um gegen die mächtigen Gegner zu bestehen müsst ihr geschickt Blocken, Ausweichen, Peitschen und eure sehr begrenzte Magie einsetzen.

Unterwegs lernt ihr diverse neue Fähigkeiten, die jedoch zum Teil wieder verschwinden, wenn ihr im Laufe der Story plötzlich die Kontrolle über einen neuen Charakter übernimmt. Dann steht man kurzfristig ohne die Magie da, an die man sich in den vorherigen 2-3 Stunden gewöhnt hat, lernt jedoch bald bereits wieder neue Techniken.

Erkundet wird immer noch, jedoch in kleinerem Rahmen als beispielsweise bei Dawn of Sorrow. Denn es gibt wenig spannendes zu holen. Erweiterungen für euren Munitionsbeutel und Lebensleiste, einige Lexikonseiten und Briefe. Hilfreiches Gimmick jedoch: Ihr könnt für jeden noch so kleinen Raum auf der Karte eine handschriftliche Notiz hinterlegen, und wisst so bei einem späteren Besuch genau was ihr braucht um dort weiterzukommen.

Das Speichersystem ist zwar sehr zuvorkommend, aber nimmt etwas den Nervenkitzel. Denn gehen einem die Lebenspunkte aus darf man meist nur wenige Meter von der heiklen Stelle entfernt wieder anfangen, bei Bossen wird sogar zwischen den einzelnen Phasen gespeichert.  Und obwohl die  Biester oftmals spektakulär sind, hat man keinen Respekt vor Ihnen, kein Zittern weil man nur noch eine Handvoll LP hat. Stirbt man, gehts halt sofort wieder los.

Ein Traum von einem Schloss
Optisch kann man nur staunen. Die Settings sind schön abwechslungsreich, die Wasseroberfläche funkelt, und die Kamerfahrten im Zusammenspiel mit dem 3D-Effekt spektakulär. Doch so ganz kommt die Engine der MercurySteam Studios nicht hinterher. Hier und da gibt es Framerateeinbrüche, und das allgemeine Spielgefühl der Figuren fühlt sich träge an.

Melodisch wird genau die Atmosphäre des Spiels getroffen, einzig und allein die Soundeffekte sind etwas repetitiv.

Unverständlicher Weise erlaubt euch das Spiel nur mit dem Circle Pad zu steuern, obwohl das Steuerkreuz bis auf ein paar unnötige Shortcuts – da auch über Touchscreen auswählbar – frei ist. Auch wenn Mirror of Fate auf 3D-Grafiken setzt, bewegt sich eure Figur schließlich immer noch zweidimensional durch das Schloss. Besonders bei heiklen Sprungpassagen wäre da das Steuerkreuz komfortabler als das schwammige Circle Pad.

Test von:
Jan B.


Man kann die Entwickler nicht verurteilen. Sie haben ein mehr als solides Spiel abgeliefert. Die Action und Atmosphäre stimmt, die Melodien sind schön düster, die gesamte Inszenierung überzeugt. Aber oft fühlte es sich an als würde man ein zweidimensionales God of War spielen.  Die Erforschung des Schlosses steht an zweiter, wenn nicht sogar dritter Stelle. #

Es ist wie Lords of Shadow in 2D mit einer Prise Erforschung. Und damit ein anderes Castlevania als wir es von Nintendo Handhelds gewohnt sind, aber trotzdem noch immer kein schlechtes.



  • Atmosphärische Optik und Melodien
  • spannende Kamerafahrten und -perspektiven
  • gelungener 3D-Effekt
  • actionreiche Kämpfe



  • Bewegung der Figur nur per Circle-Pad möglich
  • sehr träges Lauf- und Springverhalten
  • Castlevania-Feeling bleibt häufig auf der Strecke
  • nervige Ladezeiten










Zusätzliche Informationen:
  
Bilder zu Castlevania: Lords of Shadow - Mirror of Fate


Castlevania: Lords of Shadow – Mirror of Fate
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