Rhythm Thief und der Schatz des Kaisers

Im turbulenten Rhythmus-Spiel mit einem Schuss Mystery brauchst du eine schnelle Auffassungsgabe und tadellose Tanzeinlagen. | Nintendo 3DS | 13.04.2012 - 14:09:56

Genre: Action
Entwickler: Xeen
Verlag: SEGA
Anzahl Spieler: 1 - 2
Sprache:
Erschienen: 05.04.2012 (Nintendo 3DS)
                    
   


Rhythm Thief und der Schatz des Kaisers

Paris hat den Groove
Von Rhythmus Spielen kann der Durchschnittsgamer nie genug bekommen. Dies erkannte auch SEGA und entwarf mit Rhythm Thief und der Schatz des Kaisers eine flippiges Musik-Adventure im französischen Setting.

Die Geschichte beginnt etwas Superhelden-artig: Ihr schlüpft in die Rolle des titelgebenden Rhythm Thiefs, welcher jedoch seine Alltags-Identität als leicht nerdig-aussehender, 18-jähriger Brillenträger namens Raphael unbedingt geheim halten will. Denn nur so kann er dem Verschwinden seines Vaters nachgehen. Ihm zur Seite steht sein Hund Fondue und ein mysteriöses Mädchen, dass die Geige wie kein anderes beherrscht.

Auf der Suche nach "R" 's Vater stellen sich ihm nicht nur die Pariser Polizei in den Weg, sondern auch ein wiederbelebter, gewisser General namens Napoleon.

Lasst uns Töne klauen
Das Gameplay teilt sich in 2 Teile, welche sich meist abwechseln. So lauft ihr in Paris von einem markanten Ort zum nächsten, wobei euch meist in den Gebäuden, beispielsweise dem Louvre oder der Oper, die abenteuerlichsten, Rhythmus-fordernden Spiele erwarten. Um sich Zugang zu beschaffen seid ihr meist auf euren Rekorder angewiesen. Damit könnt ihr Sounds aus der Spielumgebung aufnehmen und wieder abspielen. So weckt ihr beispielsweise einen schlafenden Wachmann mit einem Hahnenschrei oder beruhigt ein schreiendes Kind mit dem Geräusch einer Rassel. Raphael nennt sich also nicht umsonst "Rhythm Thief".

Auf euren "Spaziergängen" durch ein klischeehaftes Paris gibt es an jeder Ecke etwas zu entdecken. Skurrile Figuren warten an jeder Straßenecke, und ihr könnt wie aus der Layton-Reihe bekannt, wie wild auf dem Touchscreen herumdrücken um Medaillen oder Teile des Soundtracks aufzuspüren.

Die Dialoge sind teilweise mit englischer Sprachausgabe unterlegt, welche jedoch etwas emotionslos daher kommt. Hier und da lässt sich auch eine liebevoll gestaltete Anime-Sequenz finden, die die Erzählstruktur angenehm aauflockert.

Mit Musik den Louvre ausrauben
Die musikalischen Minispiele stellen meist einen eher actionreichen Teil der Geschichte dar. So müsst ihr in einem Spiel im richtigen Moment die Knöpfe drücken, um den Schergen Napoleons auszuweichen, im anderen schnippt ihr einen Fußball im Takt von euch weg. Auch der Gyro-Sensor kommt in manchen Spielen zum Einsatz, nicht gerade die Stärke des Spiels, doch immerhin hat SEGA daran gedacht den 3D-Effekt bei dieser Art von Spielen automatisch auszustellen. Weiterhin geht es darum eine Geige zu spielen, musikalisch zu kellnern oder eine rasante Flucht über die Pariser Dächer zu absolvieren.

Lizenzen hat SEGA keine erworben, weshalb ihr mit meist instrumentalen Eigenkompositionen vorlieb nehmen müsst. Da sind einige Ohrwurm-Titel dabei, doch oft kommen die Stücke etwas lahm daher, sodass ein 3 minütiges Minispiel schon mal anstrengend werden kann. Dafür kommt die auditive Qualität sehr hochwertig rüber.

Es lassen sich übrigens auch zwei Spiele finden, die deutliche Anleihen an SEGA's Samba de Amigo und Space Channel 5 aufweisen, unserer Meinung nach ein nettes Gimmick, vor allem da diese beiden zu den komplexesten Spielen zählen.

Features
Dem Spieler wird nicht nur die herkömmliche Geschichte geboten, auch andere Features haben es ins Spiel geschafft. Ihr könnt beispielsweise Multiplayer-Kämpfe ausfechten, und das mit nur einem Modul.

Auch Street-Pass wird unterstützt, bei dem ihr gegen eure jeweilige Begegnung im musikalischen Wettkampf antretet. Gewinnt ihr, ist der Spieler irgendwo in Paris zu finden, verliert ihr, macht sich auch der Street-Pass Mii aus dem Staub.

Natürlich ist es auch möglich, jedes Musik-Spiel jederzeit zu wiederholen und seinen eigenen Highscore zu verbessern. Im Tausch gegen ein paar Medaillen lassen sich sogar Endlos-Modi für die Spiele freischalten.

Test von:
Jan B.


Mit Rhythm Thief und der Schatz des Kaisers hat SEGA es sich zur Aufgabe gemacht, eine Professor Layton-esque Umgebung mit musikalischen Minispielchen zu verbinden. Gelungen ist ihnen beides nur teilweise. Zwischen den oft gelungen Musikeinlagen finden sich auch einige Gurken und die Geschichte ist ausgesprochen albern und kann keine wirkliche Atmosphäre aufbauen.

Im Endeffekt ist die Story jedoch ohnehin nur ein Mittel zum Zweck, der Star des Spiels sind die Rhythmuseinlagen, wovon es immerhin 50 Stück gibt, mehr als beispielsweise im ähnlichen Elite Beat Agents. Da sind einige Nieten zu verkraften.



  • viele verschiedene Arten von Rhythmusspielchen
  • schicke Animesequenzen
  • Modi-Vielfalt



  • lahme Story
  • sich wiederholende Hintergrundmusik
  • nicht alle Musikspiele sind Hits










  • Zusätzliche Informationen:
      
    Bilder zu Rhythm Thief und der Schatz des Kaisers


    Rhythm Thief & der Schatz des Kaisers
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