Dead Or Alive - Dimensions

Der Kampf der Kämpfer – DOAD in 3D | Nintendo 3DS | 25.05.2011 - 23:07:51

Genre: Beat´em-Up
Entwickler: Team NINJA
Verlag: TECMO KOEI EUROPE LTD.
Anzahl Spieler: 1 - 2
Sprache: Deutsch
Erschienen: 20.05.2011 (Nintendo 3DS)
                    
   


Dead Or Alive - Dimensions
Der Kampf der Kämpfer – geht DOAD im Vergleich mit SSF IV K.O.?

‚Dead Or Alive‘ ist zunächst der Name eines Turniers der besten Kämpfer des Planetens. Dazu gehören allerdings nicht nur verbissene Kämpfer, die ihr ganzes Leben nur auf dieses Turnier hingearbeitet haben. Vielmehr gibt es im DOA-Universum eine erstaunlich große Vielfalt unter den 25 Charakteren aus diversen Lebensbereichen mit jeweils eigenen Motivationen. Von einer Profi-Catcherin und ihrem Vater, über Auftragskiller, eine Opernsängerin, einen prolligen DJ, Türsteher bis hin zu ein paar Ninjas ist einiges dabei. Natürlich sind alle Spielfiguren in erster Linie Kämpfer, aber ihre eigentlichen Tätigkeiten finden auch im Spiel immer wieder mal einhalt.

Wie die meisten Beat ‘em ups bewegt ihr euch auf einer zweidimensionalen Achse, wobei die Umwelt auch in der Tiefe zu erreichen ist. Insbesondere könnt ihr eure Gegner von Brücken prügeln oder Abhänge hinunter schleudern und auf anderen Ebenen weiterkämpfen. Das erlaubte dem Entwicklerteam von Team Ninja deutlich abwechslungsreichere Stages zu entwerfen.

Die Modi
Der Story-Modus ‚Chronik‘ führt euch durch nahezu die gesamte bisherige DOA-Geschichte. In verschiedenen Abschnitten werdet ihr eingeführt in die Geschichte von der abtrünnigen Shinobi auf der Suche nach ihrem totgeglaubten Bruder bis hin zur dunklen Organisation hinter dem DOA-Turnier, die sich die verschiedenen Fähigkeiten zu eigen machen will, um den ultimativen Kämpfer zu schaffen. Wer also bisher nur den Film kannte, wird mit den groben Zügen der Story bereits bekannt sein.

Es gibt erstaunliche viele Zwischensequenzen, die euch die Geschichte zwischen den Kämpfen erzählen. Dabei hat man auf drei verschiedene Stilarten zurückgegriffen. Es gibt komplett animierte Szenen, die sich euch im Mangastil präsentieren. Diese Szenen sind wirklich sehr ansehnlich und kitzeln alles aus dem 3DS raus. Leider jedoch nur bedingt aus dem 3D-Effekt, der an diesen Stellen nicht so sehr zur Geltung kommt. Der 3D-Effekt kommt hingegen besser raus bei den Szenen in In-Game-Grafik bei der sich die Charaktere normal bewegen. Die dritte Art ist etwas verstörend, weil sie einen über ein Jahrzehnt in den Möglichkeiten der Videospielgeschichte zurückversetzt. Es gibt Standbilder der Charaktere, durch die die Kamera langsam fährt, während sich die Charaktere unterhalten. Es gibt jedoch keine Lippenbewegungen bei den Gesprächen oder bei einem großen Empfang mit vielem Gemurmel ist doch auch hier keine Bewegung zu erkennen. Standbilder eben. Wenn man es als Kunstgriff deutet, mit dem Team Ninja die verschiedenen Entwicklungsstufen der DOA-Reihe vereinen will, kann man sich daran erfreuen. Es ist aber zu befürchten, dass viele hierfür kein Verständnis haben, insbesondere da wirklich sehr viele Szenen als Standbild animiert wurden.

Dazu kommt, dass die Geschichte auch hier und da ein bisschen holperig und nicht ganz logisch ist. Zwar gibt es einen roten Faden, aber als episch kann man die Geschichte dann wirklich nicht bezeichnen.

Neben der ‚Chronik‘ könnt ihr im Arcade-Modus gegen mehrere COM-Gegner antreten und müsst diese möglichst schnell auf die Matte legen. Dabei steigert sich das Können eurer Gegner mit jeder Runde. Im Survival-Modus kommen dann so viele Gegner, bis ihr K.O. geht. Neben dem freien Spiel, einem Trainings- sowie TAG-Team-Modus darf natürlich auch der Multiplayer nicht fehlen. Anders als bei SSF IV braucht ihr im lokalen Modus jedoch definitiv zwei Module, ehe die Kämpfe beginnen können. Online gibt es leider selber bei der Auswa

Ahl „Alle (Region)“ ab und an mal kleine Hänger, viel mehr stört aber, dass man kein direktes Rematch fordern kann. Gerade wenn man mal einen gleichwertigen Gegner gefunden hat, wäre eine Revanche sehr reizvoll.

Grafische Finesse
Reizvoll trifft natürlich auch wieder die Aufmachung der weiblichen Charaktere. Wie man es von DOA gewöhnt ist, man(n) denke nur an den Volleyballableger, wird besonderer Wert auf Rundungen und Kostüme gelegt. Auch das ja typisch japanische Klischee der Schulmädchenuniform wird ausreichend bedient.

Davon abgesehen ist DOA ein sehr ansprechender Titel. Gerade für einen Handheld und dann noch von Nintendo, kann man sich auf einigen Genuss für das Auge freuen. Von Wasserfällen über Schneefall und Sonnenuntergänge wird so einiges aus dem 3DS raus gekitzelt.

Neben der grundsätzlich stärkeren Leistungsfähigkeit des 3DS liegt das Hauptaugenmerk ja auf dem 3D-Effekt. Hier kann DOA leider nicht allzu sehr punkten. Gerade bei den Zwischensequenzen sind, wenn man den Schieberegler betätigt, Unterschiede zwar erkennbar aber doch deutlich schwächer ausgeprägt als bei anderen 3DS-Titeln. Auch die Charaktermodelle waren bei SSF IV deutlich greifbarer.

Witzig ist hingegen, dass man im Menü auf dem oberen Bildschirm eine Vorschau für die Arena hat. Wenn man nun den 3DS bewegt, kann man sich so dort umgucken, was durch den Neigungssensor möglich gemacht wird. Die Anleitung überrascht insofern als dass die Seiten um 90° gedreht sind.

Soundtrack
Die Stimmen der Protagonisten sind komplett auf Englisch, wobei die Sprachausgabe aber sehr gut ist. Zwar nicht immer lippensynchron, aber von der Betonung sehr ansprechend, ebenso wie der Soundtrack, der sogar ansprechenden Balladen beinhaltet. Als Begriffserklärung werden auf dem unteren Bildschirm immer einige Zusatzinformationen auf Deutsch geliefert.

Schade ist, dass die Charaktere so wenige Kampfansagen haben, die gerade im Arcade-Modus sehr schnell langweilig werden.

Steuerung
Für Einsteiger gibt es, wie bei SSF IV, auf dem Touchscreen diverse Combos, die ihr so leicht aktivieren könnt. Gleichzeitig habt ihr auch eine gute Übersicht über all die Combos, die ihr vielleicht gerade mal nicht auswendig könnt.

Dabei ist nicht das Combosystem das allerwichtigste, wie beispielsweise bei SSF IV, sondern die Kontermoves. Es ist wirklich erstaunlich, wie man beinahe jeden Angriff nach einiger Zeit mit einem Gegenangriff unterbinden kann. Das klingt schwierig und bedarf auch einiger Übung, aber im ‚Chronik‘-Modus wird einem dies Stück für Stück beigebracht. Dennoch hat das Kampfsystem genug Tiefe, um wirklich gemeistert zu werden.

Test von:
Sven Schneider


DOAD überzeugt, auch wenn man vielleicht nicht unbedingt vom Hocker fällt. Es hat alles, was ein gutes Beat ‘em up braucht: Ein gutes Kombo- und vor allem Kontersystem, viele Charaktere bei denen gerade die weiblichen natürlich optisch sehr ansprechend sind. Einen langen Storymodus sowie diverse andere Möglichkeiten um Bestzeiten zu brechen sowie einen guten Soundtrack und Online-Multiplayer. StreetPass ist integriert und momentan werden täglich neue Kostüme gratis zum Download angeboten werden.

SSF IV hat die Nase in Sachen Grafik und Onlinemodus vorne, aber auch DOAD muss sich wirklich nicht verstecken. Im Endeffekt dürfte ohnehin jedes Fanlager bei „seiner“ Reihe bleiben.



  • Grafisch ansprechend
  • ordentlicher Umfang, inkl. der gesamten DOA-Story
  • Viele Kostüme und Figuren zu sammeln
  • DOA-Babes!
  • starkes Combo- und Kontersystem



  • teilweise statische Zwischensequenzen
  • keine Rematch-Funktion online
  • die Story hat leider auch Lücken










  • Zusätzliche Informationen:
      
    Bilder zu Dead Or Alive - Dimensions


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